Alles Wichtige zu Melasma im Überblick
- Melasma beschreibt eine harmlose Form der Hyperpigmentierung auf der Haut.
- Die dunkle Hautverfärbung zeigt sich bevorzugt im Gesicht, kann aber auch an anderen Körperbereichen auftreten.
- Die Hauptursache für Melasmen sind hormonelle Veränderungen, wie etwa in der Schwangerschaft.
- Die Hyperpigmentierung kann sich von selbst zurückbilden, aber auch hartnäckig bestehen bleiben. In diesem Fall gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und passende Pflegeprodukte.
- Für die Hautpflege gegen Melasma eignen sich beispielsweise das MELA B3 Serum und die MELA B3 LSF 30 Pflege von La Roche Posay.
Was ist ein Melasma?
Als Melasma oder Chloasma wird eine spezielle, harmlose Form von Hyperpigmentierung bezeichnet. Zu einer Hyperpigmentierung kommt es, wenn die Haut mehr Melanin als gewöhnlich produziert. Melanin ist das körpereigene Farbpigment, das nicht nur den individuellen Hautton, sondern auch die Farbe der Augen und Haare bestimmt. Zudem ist es für die Bräunung der Haut bei Sonneneinstrahlung verantwortlich. Normalerweise verläuft die Pigmentierung gleichmässig. Es kommt aber auch immer wieder vor, dass die Haut an einer oder mehreren Stellen übermässig viel Melanin produziert. Der betroffene Hautbereich wirkt dadurch dunkler. Meist geschieht die verstärkte Melaninproduktion lokal sehr begrenzt und nur vereinzelt, sodass sich vor allem kleinere Pigmentflecken bilden. Bei einem Melasma dagegen entsteht eine grossflächige Verfärbung in Form von unregelmässigen, bräunlichen oder graubraunen Hautflecken.
Ist ein Melasma gefährlich?
Ein Melasma im Gesicht sieht oft auffällig aus, ist aber medizinisch betrachtet ungefährlich. Es handelt sich um eine kosmetische Hautveränderung, die keine gesundheitlichen Risiken birgt. Dennoch kann ein Arztbesuch sinnvoll sein, um ein Melasma von gefährlicheren Hautveränderungen abzugrenzen – insbesondere, wenn sich das Erscheinungsbild plötzlich verändert oder neue Symptome wie Juckreiz oder Rötungen auftreten.
Wo im Gesicht tritt ein Melasma typischerweise auf?
Besonders häufig zeigt sich ein Melasma auf der Stirn, an den Wangen, den Schläfen oder im Bereich der Oberlippe. Die Hautveränderungen erscheinen meist symmetrisch und zeichnen sich durch unregelmässig begrenzte, bräunliche Verfärbungen aus. In seltenen Fällen bildet sich die dunkle Verfärbung auch an anderen Körperstellen, beispielsweise am Dekolleté, am Hals oder an den Händen.
Was sind die Ursachen für ein Melasma?
Warum ein Melasma entsteht, kann verschiedene Ursachen haben. Besonders häufig treten die dunklen Hautverfärbungen bei Frauen während der Schwangerschaft auf. Grund dafür sind die hormonellen Veränderungen, welche Einfluss auf die Melaninproduktion nehmen – insbesondere ein Überschuss an Östrogen und Progesteron.1 Bei einem Melasma in der Schwangerschaft spricht man umgangssprachlich auch von einer Schwangerschaftsmaske. Doch auch andere hormonelle Einflüsse können die Entstehung eines Melasmas begünstigen – etwa in den Wechseljahren, wenn sich der Hormonhaushalt stark verändert. Neben hormonell bedingten Einflüssen können übermässige UV-Strahlung, genetische Faktoren oder auch die natürliche Hautalterung die Entstehung eines Melasmas begünstigen.
Was kann man gegen ein Melasma tun?
Ist ein Melasma hormonell entstanden, bildet es sich häufig selbstständig wieder zurück. Bleibt die Hautverfärbung jedoch länger bestehen, stehen zur Melasma-Behandlung dermatologische Verfahren zur Auswahl. Dazu gehören zum Beispiel Lasertherapie oder chemische Peelings. Auch topische Produkte wie spezielle Cremes gegen Melasma sind sinnvoll. Die verschiedenen Massnahmen können dazu beitragen, das Hautbild gleichmässiger erscheinen zu lassen und die Sichtbarkeit der Verfärbungen schrittweise zu mildern.
Lasertherapie bei Melasma
Die Laserbehandlung eignet sich besonders, um hartnäckige Melasmen zu entfernen, wie etwa ein Melasma auf der Stirn oder am Kinn. Dabei zerlegt der Laser die Pigmente unter der Hautoberfläche. Auf diese Weise können sie anschliessend über das Lymphsystem des Körpers abtransportiert werden. Eine andere Art Laserbehandlung ermöglicht die Entfernung des Melasmas durch das Abtragen der obersten Hautschicht. Dies kurbelt die Zellerneuerung der Haut an.
Chemische Peelings bei Melasma
Unter einem chemischen Peeling wird die Behandlung der Haut mit milden Säuren verstanden. Sie tragen die äusserste Hautschicht ab, indem sie sanft die Verbindung zwischen den Hautzellen lösen. Auch bei dieser Form der Melasma-Entfernung wird die Hauterneuerung angeregt. Chemische Peelings mit Fruchtsäuren – allen voran Glykolsäure – sind in diesem Zusammenhang besonders beliebt.
Bitte beachte: Um sichtbare Ergebnisse zu erzielen, oder ein Melasma gar gänzlich zu entfernen, erfordern beide Methoden in der Regel mehrere Sitzungen. Es kann zudem sein, dass das Melasma nach einiger Zeit erneut auftritt.
Wie pflege ich meine Haut bei einem Melasma?
Das Erscheinungsbild eines Melasmas kannst du mit der passenden Hautpflege mildern. Wichtig sind vor allem die richtigen Wirkstoffe. Sie sollten der Haut Feuchtigkeit spenden, sanft aufhellende oder peelende Eigenschaften aufweisen und vor freien Radikalen schützen.
- Vitamin C regt die Hauterneuerung an und besitzt eine leicht aufhellende Wirkung. Es ist zudem ein kraftvolles Antioxidans, das den Auswirkungen von freien Radikalen entgegenwirkt.
- Niacinamid ist ebenfalls antioxidativ und fördert die Hautregeneration. Zusätzlich unterstützt es einen ausgeglichenen Feuchtigkeitsgehalt und kann Hyperpigmentierung verringern.2
- AHA/BHA/LHA sind sanft peelende Säuren und meist auch für empfindliche Haut geeignet. Sie unterstützen die Zellerneuerung und ein gleichmässigeres Hautbild.
- Melasyl™ ist ein patentierter Wirkstoff von La Roche Posay, der Melanin-Vorläufer in der Haut abfängt, bevor Hyperpigmentierungen wie Melasma entstehen können.
Welche Creme eignet sich gegen Melasma?
Deine Creme gegen Melasma sollte speziell zur Milderung von Hyperpigmentierung geeignet sein und deine Haut zugleich pflegen und stärken. Die La Roche Posay MELA B3 LSF 30 Pflege ist eine Anti-Pigmentflecken-Creme mit Melasyl™ und 5 % Niacinamid. Die Gesichtscreme korrigiert hartnäckige Hyperpigmentierungen, während Lichtschutzfaktor (LSF) 30 vor schädlicher UV-Strahlung schützt und so der Neubildung von dunklen Hautverfärbungen vorbeugt. Damit die Wirkstoffe ihr volles Potenzial entfalten können, ist die tägliche Anwendung empfehlenswert.
Tipp: Für eine noch intensivere Pflege trage vor der Creme ein Serum gegen Pigmentflecken auf, wie das MELA B3 Serum von La Roche Posay. Es kann tief in die Haut eindringen und korrigiert alle Arten von Pigmentflecken dank der Formel mit Melasyl™ und 10 % Niacinamid.
Creme für die Augen gegen Hyperpigmentierung
Auch die Haut um die Augen kann von übermässig dunkler Pigmentierung betroffen sein. Verwende in diesem Fall eine spezielle Augencreme, um die zarte Augenpartie entsprechend zu pflegen. Die La Roche Posay PIGMENTCLAR Augencreme ergänzt deine Melasmen-Gesichtscreme morgens oder abends. Die feuchtigkeitsspendende Creme trägt dazu bei, die Melanogenese in der Haut zu regulieren und so braune Augenringe zu mildern. Dank der abschwellenden Eigenschaften auf die Augenkontur wird darüber hinaus blauen Augenringen entgegengewirkt.
Wie kann man einem Melasma vorbeugen?
Möchtest du die Bildung eines Melasmas bestmöglich verhindern, sollte Sonnenschutz dein täglicher Begleiter sein. UV-Strahlung begünstigt eine unregelmässige und stellenweise übermässige Pigmentierung der Haut. So kann der Kontakt mit der Sonne zum Beispiel auch ein bereits vorhandenes Melasma im Gesicht noch verstärken. Das ANTHELIOS UVMune 400+ Anti-Pigmentflecken Fluid LSF 50+ von La Roche Posay ist eine täglich Sonnenpflege, um Anzeichen von Hyperpigmentierung und Schwangerschaftsmaske entgegenzuwirken.
Fazit: Melasma mit Hautpflege und Sonnenschutz nachhaltig entgegenwirken
Melasmen bzw. Chloasmen sind eine bestimmte Form von Hyperpigmentierung, die vor allem durch hormonelle Faktoren und UV-Strahlung begünstigt wird. Die dunklen Verfärbungen der Haut sind zwar nicht gefährlich, werden von Betroffenen aber oft als Makel angesehen. Das unregelmässig wirkende Hautbild bei Melasmen kann durch die richtige Hautpflege gemildert werden. Täglicher Sonnenschutz ist darüber hinaus wichtig, um einer Intensivierung oder Neuentstehung der Hyperpigmentierung vorzubeugen.




