Postinflammatorische Hyperpigmentierung: Ursachen, Behandlung und die richtige Pflege

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Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) tritt häufig nach Akne, Pickeln oder anderen Hautentzündungen auf. Hier erfährst du, wie PIH entsteht und welche Pflege zur Milderung der dunklen Flecken beiträgt.

Alles Wichtige zu postinflammatorischer Hyperpigmentierung im Überblick

  • Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) bezeichnet dunkle Hautverfärbungen, die nach Entzündungen entstehen.
  • Besonders häufig tritt PIH als Folge von Akne, Pickeln, Ekzemen oder kleineren Hautverletzungen auf.
  • UV-Strahlung kann die Verfärbungen verstärken und ihr Verblassen verzögern.
  • Die konsequente tägliche Anwendung von Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist ein wichtiger Bestandteil jeder PIH-Behandlung.
  • Spezielle Seren und Cremes gegen Hyperpigmentierung können helfen, den Hautton auszugleichen.
  • Die MELA B3 Pflegeserie von La Roche Posay kann Pigmentflecken lindern – beispielsweise das MELA B3 Serum.
  • Bei zu Akne neigender Haut eignet sich die EFFACLAR Pflegeserie wie das EFFACLAR Hochkonzentrierte Serum und EFFACLAR Duo+M Unifiant von La Roche Posay

Was ist postinflammatorische Hyperpigmentierung?

Postinflammatorische Hyperpigmentierung (PIH) bezeichnet eine überschüssige Einlagerung des hauteigenen Farbpigments Melanin in Folge einer Entzündung. Die Haut produziert dabei punktuell vermehrt Melanin, wodurch dunkle Flecken oder Verfärbungen entstehen können. Im Gegensatz zu klassischen Narben bleibt die Hautstruktur bei PIH unverändert.

Die Verfärbungen können unterschiedlich gross sein und in ihrem Farbton variieren. Bei dunkleren Hauttypen tritt postinflammatorische Hyperpigmentierung besonders häufig auf, zudem können die Flecken intensiver pigmentiert oder gräulich wirken1. Bei helleren Hauttypen erscheinen sie dagegen häufig hell- bis dunkelbraun. Da keine strukturelle Hautschädigung vorliegt, fühlen sich die betroffenen Stellen weder erhaben noch eingesunken an.

Was sind die Ursachen einer postinflammatorische Hyperpigmentierung?

Die häufigste Ursache einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung ist ein lokaler entzündlicher Prozess in der Haut. Dabei reagiert die Haut auf eine Reizung oder Verletzung mit einer verstärkten Melaninbildung.

Zu den häufigsten Auslösern gehören:

  • Akne und entzündliche Pickel
  • Ekzeme und Neurodermitis
  • Insektenstiche
  • Kratzen oder das Ausdrücken von Hautunreinheiten
  • kosmetische Behandlungen wie Peelings oder Laserbehandlungen
  • kleinere Verletzungen oder Verbrennungen

Gut zu wissen: Im Rahmen von Akne tritt die postinflammatorische Hyperpigmentierung besonders häufig auf.

Postinflammatorische Hyperpigmentierung behandeln: Welche Möglichkeiten gibt es?

Die Behandlung einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung zielt darauf ab, die überschüssige Pigmentierung abzubauen und die Hauterneuerung zu unterstützen. Dabei ist Geduld wichtig, denn die Haut benötigt Zeit für ihre natürliche Regeneration. Bewährt haben sich spezielle Pflegeprodukte gegen Pigmentflecken, sanfte chemische Peelings und täglicher UV-Schutz. In ausgeprägten Fällen können dermatologische Behandlungen wie hochdosierte chemische Peelings, Microneedling oder Lasertherapien ergänzend eingesetzt werden. Welche Methode geeignet ist, hängt von Hauttyp und Ausprägung der Verfärbungen ab.


Was ist bei der Hautpflege gegen postinflammatorischer Hyperpigmentierungen wichtig?

Das Ziel deiner täglichen Hautpflege bei postinflammatorischer Hyperpigmentierung ist es, die Melaninbildung zu regulieren und bestehende Verfärbungen sichtbar zu mildern. Dafür sind Wirkstoffe wie Niacinamid, Salicylsäure und Melasyl™ ideal. Starte deine tägliche Hautpflege am besten mit einer milden Gesichtsreinigung, die du an deinen Hauttyp anpasst.

  • Bei zu Unreinheiten neigender Haut mit Pickelmalen eignet sich beispielsweise das EFFACLAR Mikro-Peeling Reinigungsgel von La Roche Posay mit Salicylsäure, LHA und Zink. Es klärt die Haut, befreit die Poren, entfernt überschüssigen Talg und mildert schrittweise dunkle Flecken.
  • Das La Roche Posay MELA B3 Klärende Anti-Pigmentflecken Mikro-Peeling Reinigungsgel ist zur Milderung von Hyperpigmentierung wie etwa Pigmentflecken, Altersflecken oder Pickelmalen geeignet. Melasyl™ fängt Melanin-Vorläufer gezielt ab, während Niacinamid der Melaninbildung ebenfalls entgegenwirkt und die Hautschutzbarriere stärkt.

Welche Creme hilft bei postinflammatorischer Hyperpigmentierung?

Eine Gesichtscreme gegen Hyperpigmentierung kann dazu beitragen, den Hautton schrittweise auszugleichen. Bei unreiner Haut mit Pickelmalen mildert EFFACLAR Duo+M Unifiant von La Roche Posay dunkle Flecken sowie Unreinheiten. Die getönte Pflege stärkt die Hautschutzbarriere dank Aqua Posae Filiformis und Procerad. Die enthaltenen gereinigten Pigmente besitzen eine leichte, natürlich wirkende Deckkraft, um den Teint zu vereinheitlichen.

Tipp: Verwende ein Serum gegen Pigmentflecken, bevor du deine Creme aufträgst. Hier eignet sich zum Beispiel Das MELA B3 Serum von La Roche Posay mit Melasyl™ und Niacinamid. Neigt deine Haut zu hartnäckigen Unreinheiten und Pickelmalen, trägt das La Roche Posay EFFACLAR Hochkonzentrierte Serum mit Salicylsäure, Glykolsäure, Lipohydroxysäure und Niacinamid zur Milderung bei.


Warum ist Sonnenschutz bei PIH so wichtig?

Täglicher Sonnenschutz gehört zu den wichtigsten Massnahmen bei postinflammatorischer Hyperpigmentierung. UV-Strahlung kann bestehende Pigmentflecken verdunkeln und ihre Rückbildung deutlich verlangsamen. Das La Roche Posay ANTHELIOS UVMune 400+ Anti-Pigmentflecken Fluid LSF 50+ schützt deine Haut vor UVA- sowie UVB-Strahlung und wirkt einem ungleichmässigen Teint und dunklen Flecken entgegen. Das ultraleichte, nicht fettende Sonnenfluid ist wasser- und schweissfest. Darüber hinaus beruhigt es die Haut mit Panthenol, Glycerin und Thermalwasser.

Tipp: Alternativ eignet sich eine Tagescreme mit Lichtschutzfaktor wie EFFACLAR Duo(+) LSF 30 für unreine Haut oder die MELA B3 LSF 30 Pflege für einen ebenmässigeren Teint.

Fazit: Mit Geduld und der richtigen Pflege zu einem ebenmässigeren Hautbild

Postinflammatorische Hyperpigmentierung ist eine häufige Folge von Akne, Pickeln und anderen Hautentzündungen. Die dunklen Flecken entstehen durch eine erhöhte Melaninproduktion während des Heilungsprozesses und können noch lange sichtbar bleiben, obwohl die eigentliche Entzündung bereits abgeklungen ist. Die gute Nachricht: PIH ist keine Narbe und bildet sich häufig deutlich zurück. Eine konsequente Hautpflege gegen Pigmentflecken und täglicher Sonnenschutz unterstützen ein gleichmässiges Hautbild. Auch wenn die Aufhellung Zeit braucht, kannst du mit der richtigen Routine oft sichtbare Verbesserungen erzielen.

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Veröffentlicht am 30.06.2026

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Quellen:

  1. Lawrence E. et al. Postinflammatory Hyperpigmentation. StatPearls. Stand: Nov. 2024. URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK559150/
  2. https://dermnetnz.org/topics/postinflammatory-hyperpigmentation